Unbemanntes Forschungsschiff im Einsatz: Ferngesteuert aus 16.000 Kilometern

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Sie ist 12 Meter lang, vier Knoten schnell und hat keine Besatzung: Die »Maxlimer« ist ein Roboterschiff auf gefährlicher Mission: Sie soll im Inselstaat Tonga einen aktiven Vulkan erkunden. Gesteuert wird das Boot von Großbritannien aus.

Ben Simpson, Geschäftsführer Sea-Kit International
»Nur um zu beschreiben, was Sie hinter mir sehen: Das ist praktisch die Brücke des Schiffes, aber sie ist 16.000 Kilometer (10.000 Meilen) vom Boot selbst entfernt. Ich sitze hier in Essex, wo das Schiff in acht Stunden von Nuku’alofa, Tonga, aus ablegen und sich diesmal auf die Außenseite des Vulkans zubewegen wird.
«

Die »Maxlimer« wurde von der britischen Firma Sea-Kit International ursprünglich für Vermessungsarbeiten für die Öl- und Gasindustrie entwickelt. Gegenüber bemannten Schiffen hat sie einen entscheidenden Vorteil:

Ben Simpson, Geschäftsführer Sea-Kit International
»Die Brücke funktioniert wie eine herkömmliche Brücke. Wir haben ein Wachdiesntsystem. Wir haben zwei Leute, die Wache halten und zwei, die Pause machen. Das Schöne an unbemannten Überwasserschiffen ist jedoch, dass diese Brücke, auf der ich in Essex sitze, überall sein kann. Wir können also die Kontrolle über das Schiff von diesem Büro aus an einen anderen Ort auf der Welt weitergeben, um das Schiff zu kontrollieren, das ebenfalls überall auf der Welt sein kann. Das ist eine großartige Möglichkeit, lästige Nachtwachen zu umgehen. Wir können die Kontrolle über das Schiff tatsächlich an eine andere Zeitzone übergeben, so dass niemand mitten in der Nacht aufstehen muss.«

Derzeit hat das Boot einen besonderen Auftrag. Im Januar wurde das Königreich Tonga durch einen Vulkanausbruch und die dadurch ausgelösten Tsunami-Wellen schwer getroffen. Bereits zweimal hat das Roboterschiff in der Caldera des Vulkans riesige Datenmengen gesammelt, um mehr über die anhaltenden vulkanischen Aktivitäten des Unterwasservulkans Hunga Tonga-Hunga Ha’apai zu erfahren.

Ben Simpson, Geschäftsführer Sea-Kit International
»Bei unserer dritten Mission, zu der wir jetzt aufbrechen, geht es darum, mehr über die Umgebung des Vulkans zu erfahren. Die Inseln haben immer noch keine Internetverbindung über das Datenkabel, das hier verläuft. Wir werden dieses Gebiet für die tongaischen Inseln kartieren, damit sie ein Kabel neu verlegen können.«

Ferngesteuerte Boote wie die »Maxlimer« könnten in Zukunft vermehrt bemannte Schiffe ablösen. Besonders bei gefährlichen Einsätzen, wie der Vermessung eines aktiven Vulkans im Inselstaat Tonga.

Ben Simpson, Geschäftsführer Sea-Kit International
»Einige der Herausforderungen für uns, wenn wir unbekanntes Gebiet kartieren, ist, dass wir nicht wissen, wie die Tiefen aussehen. Deshalb mussten wir das Schiff mit zusätzlichen Sensoren ausstatten, z. B. mit einem vorausschauenden Sonar, damit wir Gefahren schon im Vorfeld erkennen. Aber natürlich steuern wir das Schiff aus einer Entfernung von 16.000 Kilometer, so dass wir uns auf Daten stützen müssen. Einige der Herausforderungen dabei sind unsere Bandbreite und die Datenmenge, die wir über die Satelliten übertragen können, sowie die Latenzzeit. Mit diesen Daten können wir das Schiff sicher navigieren, aber auch die Qualität der Daten überprüfen, die wir von Systemen und Sensoren an Bord sammeln.«

Die von der »Maxlimer« gesammelten Daten erfüllen übrigens noch einen zusätzlichen Auftrag: Sie helfen bei einem UN-Vorhaben, den gesamten Meeresboden bis 2030 zu kartieren.

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